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Assisi

“„Viele unserer Gäste sagen, Assisi zu besuchen sei eine einzigartige Erfahrung; einige von ihnen machen diese Erfahrung zum ersten Mal und kommen wieder, um sie erneut zu erleben... Wir glauben, dass über die Heiligkeit des hl. Franz, die hier jeden Tag in den Düften, den Steinen und der Schönheit Assisis weiterlebt hinaus eine ganz besondere Stimmung herrscht...die alle fühlen, sobald sie Umbrien im Allgemeinen und Assisi insbesondere betreten...man muss sie nur spüren wollen.”

 Gianluca und Elisabetta 

Assisi war, wie übrigens die ganze Region, ursprünglich von den Umbrern bewohnt. Später erfährt die Stadt den Einfluss der Etrusker und der Römer, wie die zahlreichen römischen Überreste wie die Fassade des Minervatempels, die Reste des Forums, die römischen Mauern und das Amphitheater bezeugen. Nach dem Untergang des Römischen Reichs ums Jahr 454 herum wird die Stadt zuerst von den Goten und später von den Langobarden besiedelt. Erst im Jahr 1000 wird sie eine unabhängige Gemeinde und genau in dieser Epoche erfährt sie eine außergewöhnliche Entwicklung. Zwischen 1200 und 1500 wechseln sich neue und alte Herrscher in Assisi ab, unter ihnen die Visconti, die Montefeltro und die Sforza und die Stadt ist zerfressen vom andauernden Streit zwischen den Bewohnern des oberen und des unteren Tors (porta De Sopra und porta De Sotto).
Vom 16. Jh. bis 1860 war sie Teil des Kirchenstaats. Im Jahr 1181 wurde der heilige Franz geboren und im Jahr 1202 geriet er während des Kriegs mit dem nahe gelegenen Perugia in Gefangenschaft und verbrachte mehr als ein Jahr im dortigen Gefängnis.

Ab dem Jahr 1206 widmete sich Franz ganz und gar Christus, durch seinen Dienst und seine Hilfe an die Armen, indem er selbst arm lebte. Zu diesem Zweck verzichtete er in der Öffentlichkeit auf all seine Güter. 1226 stirb er und nur zwei Jahre später wird er vom Papst Gregor IX heiliggesprochen.

Assisi ist heute Ziel von ununterbrochenen Pilgerreisen mit Gläubigen aus der ganzen Welt. Die Stadt ist reich Monumenten von außerordentlicher Schönheit und Kunstwerken von unschätzbarem Wert. Umrahmt von einer herrlichen, grünen Landschaft, die die Stadt von Franz zu einem einmaligen Schmuckstück macht, das inzwischen auch ins Unesco-Welterbe aufgenommen wurde.